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Verzweiflung |
DU ziehst DEINE Straße
und ich die meine.
Ob der Abschied DICH wohl schmerzt?
Ist DIR egal wie ich mich fühle? |
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Tagelang ist Ruhe.
DU bist mir nicht begegnet.
Doch heute hab' ich DICH geseh'n...
WAMM!!! hat es gemacht! |
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Wer kennt die Notrufnummer bei Herzensbrand?
Löscht niemand dieses alles fressend Flammenmeer?
Muss ich verbrenn'n an lebend'gem Leib?
Der Meere Wasser scheinen zum Löschen zu gering! |
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Bist DU gekommen mich zu töten?
Weidest DICH an meinen Qualen,
oder ist es DIR egal?
DU weißt doch, dass ich DICH liebe! |
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Weißt Du es wirklich?
DU geliebtes, kaltes Biest!
Weißt DU, was Liebe ist?
Ja! Sonst würdest DU nicht fliehen! |
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Gibt es nichts, was dieses Feuer stoppen kann?
Ist niemandem bekannt das Mittel gegen diese Flammen?
Wer kann ruhig zuschau'n, wie ich zu Kohle werde?
Selbst im Vakuum frisst mich auf die gnadenlose Glut! |
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Was ist's, was mich entzündet?
Was ist's, was in mir brennt?
Wie stark muss ich noch glühen,
dass meine Hitze gegen DEINE Kälte siegt? |
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Oh ja! Tief, ganz tief in mir
Zieht's mich zu DIR hin!
Ja! Würd' mich selbst entzünden,
wär' der Brand endlich gelöscht! |
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Niemand soll sich erdreisten, die Flammen anzutasten!
Ich will doch, dass sie für alle Zeiten brennen!
Heiß und heißer soll'n sie werden, doch nicht verzehren.
Vereinen soll'n sie, verschmelzen uns're Herzen. |
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Angst nährt meine Feuerzungen,
angst, DU könnt'st für immer geh'n!
Angst will meine Flammen löschen,
angst, den falschen Weg zu geh'n! |
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Angst quält mich wie DICH.
Angst steht drohend zwischen uns!
Lass uns doch die Angst besiegen
mit herzenswarmer Liebe und Geborgenheit! |
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Mut tut Not, um Flammen zu entzünden
und zu einer Einheit zu verschmelzen!
Mut tut Not, um sich Gefühle zu gestehen!
Liebe ist Mut, die die Angst in ihre Schranken weist! |
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Reinhard Seidel Dezember 2002 |
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